Markus Brüllmann & die JUSO Thurgau

Abgelaufen

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Markus Brüllmann wurde vom Präsidenten Beat Schenk zu einem Treffen mit dem Vorstand der JUSO ins Trösch eingeladen.

Die Jungsozialen sind gespannt auf die Wahlkampfthemen von Markus

Einführend erklärt Markus Brüllmann, dass es nebst ihm, bis anhin keinen weiteren, zusätzlichen Stadtratskandidaten gibt. Trotzdem hat er beschlossen, einen Wahlkampf zu führen, der diesen Namen auch verdient. Markus ist überzeugt, dass er dies seinen WählerInnen schuldig ist.

Er erklärt, dass er dafür auch Netzwerke wie das FB, eine Homepage und einen Blog nutzt, um auch jüngere Wähler zu erreichen. Als Vater von zwei jungen Erwachsenen, hat er Bezug zu den Jungen, ihren Ängsten und Wünschen.

Er strebt mit seiner Kandidatur, und der SP im Rücken, Kontinuität seiner Partei im Stadtrat an. Er steht für ca. drei Legislaturperioden zur Verfügung und möchte bei den geplanten, grossen Investitionsvorhaben der Stadt, an der Zentrumsgestaltung aktiv teilhaben.

Mit seiner politischen Arbeit möchte er soziale, ökologische und nachhaltige Ziele verfolgen. Seine Schwerpunktthemen im Wahlkampf sind Verkehrsberuhigung, Stadtbus (ÖV), bezahlbarer Wohnraum und das Kulturzentrum Schiesser.

Die Jusos sprechen ihn auf sein geplantes Buskonzept an und sind neugierig auf das „Rufbus-Konzept“ – Abend Bus auf Abruf. Dieses Konzept soll innerhalb einer Viertelstunde einen Nachtbus „hervorzaubern“, anstatt der bisherigen, vermeintlich nie endenden nächtlichen Busschleifen. Markus ist überzeugt, mit den neuen Technologien sei dies umsetzbar. Diese Idee ist sicher nicht zum Nulltarif zu haben, die Steigerung des Preis-Leistungsverhältnis ist das erklärte Ziel. Nur so erreichen wir den Umsteigeeffekt zu Gunsten des Öffentlichen Verkehrs. Ebenso kämpft er für günstigere Bustickets.

Beat Schenk spricht Markus auf seine Einstellung zum kommunalen Wahlrecht für Nicht-Schweizerbürger, die in Kreuzlingen wohnhaft sind, an. Beat Schenk findet es unzumutbar, dass die Mehrheit der Einwohner, kein Wahlrecht haben. Auch Markus ist der Meinung, dass zu gleichen Pflichten, auch gleiche Rechte gehören. Er gibt zu verstehen, dass er sich für ein Wahlrecht auf städtischer Ebene für Nicht-Schweizerbürger einsetzen wird. Dafür braucht es allerdings eine Änderung der Kantonsverfassung, die den Gemeinden Autonomie beim Wahlrecht gewährt.

Ebenfalls bedenken wird aus der Juso-Runde geäussert, gegenüber dem Ausschaffungsheim, das demnächst in Kreuzlingen stationiert wird. Wenn Personen plötzlich hierhergeschafft werden, die keinerlei Aussicht auf Asyl in der Schweiz haben, ist Eskalation eher vorprogrammiert. Markus sieht diese Herausforderung. Da allerdings der Ball beim Bund liegt ist es schwierig seitens Stadt, schon im Vorfeld tätig zu werden. Unabdingbar findet er es, hin- anstatt wegzuschauen und unangenehme Situationen zu entschärfen. Ein regulärer Austausch mit diesen Stellen erachtet Markus als eminent wichtig. Sein Fazit lautet: Migration per se wird uns nicht mehr loslassen und ist auch das Resultat unsers Kapitalismus.

Ebenfalls kritisch äussern sich die Jusos gegenüber den privaten Sicherheitskräften, die von der Stadt angestellt sind. Sie seien weder Fisch noch Vogel und es brauche sie nicht. Ebenso sehen sie die Vergabepraxis des Stadtrats als nicht transparent an. Markus Brüllmann sieht als Lösung bei der Vergabe die geforderte Transparenz zu schaffen und primär auf Qualität zu setzten, nicht auf die Kosten.

Der fruchtbare Austausch endet in der einstimmigen Nomination des JUSO Vorstandes von Markus Brüllmann. Dieser betont, dass auch der JUSO-Vertreter im Stadtrat sein wird.

Blog erstellt von Christine Graeser für Markus Brüllmann, Stadtratskandidat.

Kreuzlingen bewegt!

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